Gekritzeltes’s Blog

Gespräch der Geister

September 16, 2009 · Kommentar schreiben

In der Nacht streifen die Geister durch die Schluchten der Wirklichkeit auf den Strassen der Finsternis.
Leise wispernd tauschen sie unermüdlich die Geheimnisse des Lebens aus.
„Es ist keine Frage des Seins, denn es ist!
Es ist stets eine Frage des Bewusstseins!“ sagen sie, und wechseln dabei bedeutungsvolle Blicke.
Spüren kannst du nur ihren kalten Atem und ihren unergründlichen Blick.

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Marktplatz der Erwartungen

September 16, 2009 · Kommentar schreiben

Mit nervösen Blicken auf die Wanduhr,
deren Zeiger sich wie irre im Kreise drehen,
zu schnell für ein Zeitgefühl, was mir gelehrt wurde,
warte ich auf das Urteil, dass über mein Leben gefällt werden soll.
Mit schluchzenden Lippen,
meine Augen verfolgen das Spiel,
dass zu meinen Füßen sich selbst erlebt.
Für das eines anderen, das eigene Leben vergeben.
Eingetauscht, auf dem Marktplatz der Erwartungen.
Projektionen bleiben Blasen die platzen, im lauten Knall
wenn sie an die Grenzen zur Realität geraten.
Eine Idee im Schein, eine Tatsache im Jetzt.
Ein Traum eine Idee, und Erwartungen bleiben immer….

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…#4 (Telekommunikation)

März 22, 2009 · Kommentar schreiben

Am anderen Ende der Telefonschnur widerspricht,
mit diesem lang gezogenem Atem dein weißes Gesicht.
Mindert der Tag am Abend seine Komplexität,
und Unabhängigkeit genau dort,
wo die Abhängigkeit sich stets hinbewegt.
Lose Worte kann man fangen und rahmen,
und ungehindert hinterfragen.
Was an dem einen Ende bleibt,
ist leblos angestrengt,
nicht das zu sein,
was am anderen Ende vielleicht doch wichtig ist.

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…bedenken…

Februar 3, 2009 · 5 Kommentare

Unbedacht,
ungefragt,
sentimental ausgedacht!
Angezogen, ausgezogen,
nackt! … das überdacht!
Muskelspannungen,
Schmerz-Herz,
das zieht/ klopft
fast bedacht,
über Nacht!
ungewohnt,
trockengelegt,
ein_sam_seit…
gewisser Zeit!

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…#3

Januar 25, 2009 · Kommentar schreiben

Es ist das Zerren und Ziehen, als könnte ich nicht atmen,
der Gedanke allein, macht mich verrückt.
Den Tränen zum Trotz, aber der Schmerz in der Brust,
belegt meine Stimme mit einem seltsamen Hall.
Ich könnte ja sprechen,
aber sagen will ich nichts,
und das einzige was fehlt, bist doch du.
Was soll ich tun, dass es so ausweglos,
dass weder das eine noch das andere sich trifft.
Ist es nur die Zeit, die alle Wunden verwächst,
und die mich, die Liebe vergessen lässt.
Also nur sitzen und warten, darauf, dass sie endlich,
sich in Form des Zeigers im Kreise dreht?
Und was wäre wenn, hätten wir….
Das macht es nicht anders, wahrscheinlich nur lebend,
bis irgendwann, der Sommer beginnt.
Auf einmal, ist das alleine, schon längst nicht mehr,
was es am Anfang schien.

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im Kleinod der Leere…

Januar 21, 2009 · 2 Kommentare

Und hier, in der Ödnis der Leere,
drängt sich die Katzen an meinen Füßen vorbei,
mit leisen Pfoten, tritt sie das fest,
was mich wachhält, Nacht für Nacht.
Bleibt kein Tag ohne Zweifel und erst recht ist es das Vermissen, was mich traurig macht,
aber schwärzer kann keine Nacht mehr werden!
Mindestens einmal zwinkern, vielleicht auch ein Lächeln, zum Luftholen bleibt genug Zeit,
7 Tage die Woche, Tag für Tag.
Irgendwo anders ist es immer, in fremden Köpfen zu reisen,
die Gedanken, kilometerweit entfernt von dem Jetzt. Weiterlesen →

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… #2

Januar 17, 2009 · Kommentar schreiben

Es sind deine Augen,
vielleicht,
oder die Seele, die durch sie schaut,

und sie,
die funkeln,
die geradezu schon fast stechen,
die wie das Misstrauen in meinen Adern das rote Wasser brennen lässt…

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… #1

Januar 11, 2009 · Kommentar schreiben

Mit Nähe hat er es eben auch nicht so.
Da schwingt eine Brise Angst im Sturm.
Und jetzt:
Die Nacht allein verbracht.
Ich werfe dem Tageslicht eine Kußhand zu.
Und verkrieche mich.

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im Kleinod meiner Gedanken…

Januar 9, 2009 · 1 Kommentar

Ich spiele mit meinen Schatten.
Lache sie an, sie lachen zurück.
Das muss ja nichts heißen, an sich.
Aber irgendwie…
Ich suche in meiner Reisetasche nach den richtigen Worten.
Aber sie wollen nicht über die Lippen.
Meine Schatten reden nicht.
Alle meine Fragen schluckt die kalte, weiße Wand, auf der sie sich tümmeln.
Einen Seitenblick zur Tür, hinter der die Menschen menscheln und Musik aus den Boxen klirrt. Weiterlesen →

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stille Nacht…

Dezember 25, 2008 · Kommentar schreiben

Die Stadt ist leer. Gähnend leere Strassen, auf denen nichts geschieht, als das die bekannten Passanten auf und ab eilen, zu Zielen, die wir nicht kennen.
In der stillen Nacht, die uns kaum still vorkommt,
die Kneipen besetzt von Verweigerern der Besinnlichkeit.
Mit kurzen, knappen Atemzügen, diesen Abend hinter sich zu bringen, nichts zu erwarten, sei doch das Geheimnis.
Sentimental werden die, die verloren haben, was auch immer, ihnen wichtig schien. Weiterlesen →

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